
ESAM wünscht frohe Ostern!
Der Frühling erwacht langsam, die Tage werden endlich länger und Ostern steht vor der Tür. Für viele von uns ist das die ideale Gelegenheit, um den Alltag für ein paar Tage hinter sich zu lassen, Kraft zu tanken und die ersten wärmeren Tage in vollen Zügen zu genießen.
Zeit zum Durchatmen
Ob beim ausgedehnten Osterspaziergang, bei der fröhlichen Eiersuche im Garten oder beim gemütlichen Beisammensein mit Familie und Freunden: Zu Ostern geht es darum, neue Energie zu schöpfen.
Wir kümmern uns um den Rest
Damit Ihnen das an diesem langen Wochenende in Riesa und Umgebung gelingt und sie die freien Tage völlig unbeschwert verbringen können, arbeiten wir von ESAM im Hintergrund für Sie weiter.
Denn der Backofen will für den Festtagsbraten ordentlich geheizt sein, für das ausgiebige Familienfrühstück wird fleißig gekocht und gebacken, sodass alle Geräte auf Hochtouren laufen, und wenn die Frühlingsabende dann doch noch etwas kühl sind, soll es im Wohnzimmer angenehm warm sein.
Wir von ESAM stellen sicher, dass all das reibungslos funktioniert. Egal, ob wohlige Wärme oder zuverlässiger Strom – wir halten die Energie für Sie am Laufen. So können Sie sich voll und ganz auf Ihre Erholung konzentrieren.
Das ESAM-Team wünscht ein schönes Fest!
Wir möchten diese Gelegenheit auch nutzen, um uns bei unseren Kunden und starken Partnern für das entgegengebrachte Vertrauen zu bedanken. Gemeinsam treiben wir die Energiewende in unserer Region jeden Tag ein Stückchen weiter voran.
Das gesamte ESAM-Team wünscht Ihnen und Ihren Familien ein sonniges, entspanntes und vor allem frohes Osterfest. Genießen Sie die Feiertage!

Service und Technik direkt “um die Ecke”? Warum wir bei ESAM auf starke Partner aus der Region setzen.
Was im Leben gilt, gilt auch bei der Energieversorgung unserer Region: Zusammen geht es einfach besser – und vor allem schneller. Die Energiewende in Riesa und Umgebung ist keine Aufgabe für Einzelkämpfer. Deshalb setzen wir bei ESAM auf die Zusammenarbeit mit starken Partnern aus erstklassiger Technologie und regionalem Handwerk.
Gerade weil wir unseren Kunden individuelle Lösungen bieten wollen, mit denen alle zufrieden sind und die eine langfristige Versorgung möglich machen, gehen wir bei der Wärme-, Kühl- und Lüftungsversorgungstechnik keine Kompromisse ein. Seit der Gründung von ESAM vertrauen wir daher auf die langlebige und bewährte Anlagentechnik der Marke Viessmann.
Doch selbst die hochwertigste Heiztechnik nützt wenig, wenn vor Ort die richtigen Experten für Einbau, Wartung und Service fehlen.
An diesem Punkt kommt unser langjähriger Partner ins Spiel: der Meisterfachbetrieb Holger Krüger.
Geballte Kompetenz direkt ums Eck
Der Meisterfachbetrieb Holger Krüger ist unser zertifizierter Viessmann-Partner der ersten Stunde. Das Beste daran? Der Betrieb sitzt in Zeithain, nur etwa 10 Autominuten von unserem ESAM-Standort in Riesa entfernt.
Diese geografische Nähe ist kein Zufall, sondern für uns und unsere Kunden ein entscheidender Vorteil:
Gebündelte Expertise aus einer Hand
Gemeinsam mit Holger Krüger finden wir für jedes Gebäude exakt die passende Ausstattung. Egal, ob es sich um die Konzeption eines Neubaus oder die regelmäßige Wartung komplexer Heizzentralen handelt – die Abstimmungswege sind kurz, die Lieferung erfolgt zügig und die Umsetzung fachgerecht und zuverlässig.
Greifbare Ergebnisse
Die Ergebnisse dieser Zusammenarbeit sind in ganz Riesa zu sehen. Beispielsweise im Medizinischen Versorgungszentrum (MVZ) Riesa, das wir heute dank einer Fernwärmestation, kombiniert mit einer Wärmepumpe von Viessmann nebst einer PV-Anlage, nachhaltig und zuverlässig mit Energie versorgen. Auch zahlreiche Riesaer Schulen und KiTas sind durch unsere gemeinsame Arbeit mit modernster Viessmann-Technik top ausgestattet.
Doch selbst die robusteste Anlage kann einmal eine Störung haben. Wenn im tiefsten Winter die Heizung einer Schule oder eines medizinischen Zentrums ausfällt, zählt jede Minute. Im Störfall profitieren unsere Kunden am meisten, denn dank der engen Anbindung an den Service unseres Partnerbetriebes aus Zeithain sind wir im Notfall sofort handlungsfähig. Kurze Wege bedeuten für unsere Kunden schnelle Hilfe und maximale Versorgungssicherheit.
Gemeinsam für die regionale Energiewende
Die Energiewende passiert nicht auf dem Papier, sondern direkt bei uns: In unserem Heizungskeller, auf unserem Dach und im Versorgungsnetz unserer Stadt.
Wir sind stolz darauf, mit dem Meisterbetrieb Holger Krüger und Viessmann an unserer Seite die Region mit geballter Kraft zu stärken. Es sind genau diese verlässlichen, langjährigen Verbindungen, die dafür sorgen, dass wir nachhaltige Konzepte in Riesa praktisch und erfolgreich umsetzen.
Sie suchen einen verlässlichen Partner für die Energieversorgung Ihrer Immobilie in Riesa und Umgebung? Sprechen Sie uns an! Gemeinsam mit unserem starken Netzwerk finden wir die passende Lösung für Ihr Gebäude.

Heizung kaputt!? Warum Entlüften in der Übergangszeit zum Totalausfall führen kann
Draußen versprechen die ersten warmen Sonnenstrahlen Frühlingsgefühle, aber in den eigenen vier Wänden fühlt es sich immer noch nach Winter an. Die Versuchung, am Thermostat zu drehen, ist groß. Einmal aufgedreht, wartet man jedoch vergebens auf die ersehnte Wärme – der Heizkörper bleibt kalt.
Die entsetzte Erstdiagnose: Heizung kaputt! Dicht gefolgt von der nächstbesten Lösung, die sinnvoll erscheint: Entlüften.
Die richtige Diagnose vom Experten: Leider falsch gedacht! Wir erklären, warum Entlüften ausgerechnet jetzt der größte Fehler ist – und wie man es stattdessen besser macht.
Technik mit Gespür: Der Außentemperaturfühler
Ein Blick auf die Funktionsweise moderner Heiztechnik und die Physik von Gebäuden bringt Klarheit.
Moderne Heizanlagen arbeiten witterungsgeführt. Das heißt, die Leistung der Heizzentrale im Keller hängt maßgeblich von der Temperatur außerhalb des Gebäudes ab. Diese wird mithilfe eines Außentemperaturfühlers erfasst, der außen an der Fassade sitzt. Er wird bei der Installation idealerweise an der kältesten und schattigsten Stelle des Hauses angebracht, meist an der Nord- oder Nordwestseite.
Der Fühler misst kontinuierlich die Außentemperatur und leitet die Daten an den Kessel weiter. Anhand dieser Werte berechnet die Anlage die sogenannte Vorlauftemperatur, die bestimmt, wie heiß das Wasser sein muss, das durch die Rohre in Ihre Wohnräume gepumpt wird.
Zu früh gefreut: Doch noch kein Frühling
In der sogenannten Übergangszeit zwischen Winter und Frühling - oder Herbst und Winter - sorgt diese praktische Funktionsweise jedoch leicht für technische Verwirrungen. Gerade jetzt schwanken die Temperaturen extrem. Beispielsweise genau dann, wenn die ersten wärmeren Tage einem weismachen wollen, der Frühling zöge schon ein, bis man dann doch nach Sonnenuntergang in viel zu dünner Jacke zittert. Nachts herrschen derzeit oft noch Temperaturen nahe dem Gefrierpunkt, während das Thermometer tagsüber in der Sonne schnell auf 15 bis 20 Grad klettert.
Die dicken Wände eines Hauses sind nach einer kalten Nacht und einem langen Winter massiv ausgekühlt und strahlen Kälte ab. Um die Wohnräume für uns Menschen wohnlich zu machen, bräuchte es eigentlich noch Heizwärme. Die Sonne erwärmt jedoch tagsüber rasant die Umgebungsluft und so auch die Fassade. Der Außentemperaturfühler misst plötzlich angenehme 18 Grad und gibt diese Information sofort an die Heizzentrale im Keller weiter. Der logische Schluss: Es ist warm genug, also kann Energie gespart werden – Heizen ist nicht länger nötig!
Das Resultat: Die Heizanlage fährt die Leistung drastisch herunter oder schaltet komplett in den Sommerbetrieb. Es dauert dann eine ganze Weile, bis die Heizung – meist erst in den kühleren Abendstunden – „merkt“, dass der Wärmebedarf in der ausgekühlten Wohnung eigentlich noch viel höher ist, als die sonnige Mittagsluft vermuten ließ.
Warum Entlüften jetzt riskant ist
Das wissen viele aber nicht. In dem Glauben, die Heizung funktioniere nicht richtig, machen viele Nutzer nun den entscheidenden Fehler: Sie versuchen, die kalten Heizkörper zu entlüften.
Wir bei ESAM kennen diese Situation aus über zwei Jahrzehnten Erfahrung im Anlagenbetrieb nur zu gut. In den allermeisten Fällen liegt aber gar kein technischer Defekt vor. Wer jetzt voreilig zum Entlüftungsschlüssel greift, riskiert sogar, die gesamte Heizanlage im Gebäude lahmzulegen.
Entlüften ist eigentlich nur dann sinnvoll, wenn sich Luft im Heizkreislauf befindet. Zu erkennen ist das meist an einem deutlichen, lauten „Gluckern“ im Heizkörper. Ist der Heizkörper in der Übergangszeit einfach nur kalt – und dabei vollkommen still –, befindet sich darin keine Luft, sondern Wasser, das durch die Drosselung der Anlage nicht zirkuliert.
Wird jetzt fälschlicherweise gelüftet, kommt es zu einer riskanten Kettenreaktion:
Sie öffnen das Entlüftungsventil am kalten Heizkörper.
Da es keine Luft gibt, die entweichen müsste, lassen Sie unwissentlich wertvolles Heizungswasser ab. Durch den Wasserverlust sinkt der Anlagendruck im gesamten Heizsystem des Gebäudes. Fällt der Wasserdruck nun unter einen kritischen Wert (meist unter 1,0 bar), greift eine Schutzfunktion der Heizung, der sogenannte Trockengehschutz.
Das Ergebnis: Die Heizzentrale schaltet sich aus Sicherheitsgründen komplett ab.
Aus einem harmlosen, wetterbedingten Regelungseffekt provozieren Sie so im Zweifelsfall einen echten Anlagenausfall, der alle Parteien im Haus betreffen und oft einen Notdiensteinsatz unserer Techniker erfordern kann. Dank unseres 24/7-Notfallservices ist das Problem zwar garantiert zeitnah behoben, frieren müssen Sie vorerst aber dennoch.
So prüfen Sie Ihre Anlage richtig
Deshalb hier unser Expertentipp: Bevor Sie zum Werkzeug greifen, führen Sie den folgenden simplen Test durch. So wissen Sie in Sekundenschnelle, ob Ihre Heizanlage intakt ist.
Der Warmwasser-Test:
Gehen Sie ins Badezimmer oder in die Küche und drehen Sie den Wasserhahn auf die heißeste Stufe. Warten Sie einen Moment.
Wird das Wasser wie erwartet heiß, können Sie unbesorgt sein. Das bedeutet, dass die Heizzentrale im Keller einwandfrei arbeitet. Warum? Die Trinkwarmwasserbereitung hat bei fast allen Heizsystemen Vorrang und ist von der Außentemperatursteuerung der Heizkörper entkoppelt. Ihre Anlage hat also lediglich auf das sonnige Außenwetter reagiert.
Bleibt das Wasser kalt, liegt höchstwahrscheinlich tatsächlich eine Störung an der Anlage vor, die gemeldet werden sollte.
Haben Sie den Warmwasser-Test erfolgreich durchgeführt, die Heizung springt aber trotzdem nicht sofort an, hilft nur eines: Geduld. Lassen Sie die Thermostate geöffnet und warten Sie ab, bis es draußen wieder etwas abgekühlt ist und der Außenfühler reagiert. Dann fährt auch die Heizung ihre Leistung wieder hoch und die Heizkörper werden von ganz allein wieder warm.
Und bis dahin: Greifen Sie lieber zu einem warmen Pullover oder einer Decke, aber lassen Sie die Entlüftungsventile guten Gewissens zu. Das schont nicht nur Ihre Nerven, sondern verhindert auch unnötige Druckabfälle im System und sichert eine störungsfreie Energieversorgung für das gesamte Gebäude.
Und wenn es doch einmal Probleme geben sollte, melden Sie sich jederzeit unter unserer Störfallnummer 0151-12 00 66 34. Wir helfen Ihnen zuverlässig.

Heizen, Kühlen, Strom erzeugen: So versorgen wir die Sparkasse Meißen zu jeder Jahreszeit
Schicke Glasfronten und lichtdurchflutete Foyers sind architektonisch ein Traum – energetisch jedoch eine echte Herausforderung. In der Sparkasse Meißen zeigen wir gemeinsam mit unserem langjährigen Partner, wie sich moderne Technik klug kombinieren lässt und so auch anspruchsvolle Gebäude effizient und nachhaltig versorgt werden können.
Seit 1999 begleiten wir die Sparkasse Meißen als zuverlässiger Energiepartner. Was mit einer klassischen Versorgung begann, hat sich über die Jahrzehnte zu einem technologischen Vorzeigeprojekt entwickelt. Besonders die Übernahme des Projekts durch ESAM im Jahr 2008 markierte den Startschuss für eine kontinuierliche Effizienzsteigerung.
Die Herausforderung: Moderner Bau mit Gewächshaus-Effekt
Die außergewöhnliche Bauweise des Gebäudes ist Fluch und Segen zugleich. Moderne Bankgebäude wie das der Sparkasse sind auf Transparenz ausgelegt. Doch die großflächigen Glasfronten wirken im Sommer wie ein gläsernes Gewächshaus. Für uns bei ESAM war daher klar: Ein herkömmliches Heiz- und Energieversorgungssystem reicht hier nicht aus. Niemand möchte bei schwüler Luft über wichtige Finanzentscheidungen sprechen.
Das Ziel war daher eine ganzheitliche Lösung, die im Winter für sichere und wohlige Wärme sorgt, im Sommer angenehm kühle Temperaturen garantiert, und ganzjährig die Energiekosten durch Eigenstromerzeugung senkt.
Energetisches Trio
Statt für jede Jahreszeit ein individuelles System zu betreiben, haben wir eine Lösung implementiert, die das ganze Jahr über als eine Einheit funktioniert: Trigeneration.
Trigeneration (Kraft-Wärme-Kälte-Kopplung) ist die gleichzeitige Erzeugung von Strom, Wärme und Kälte aus einer einzigen Energiequelle. Das System erweitert die klassische Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) um eine Adsorptionskältemaschine. Diese fungiert als eine Art „Energie-Recycler“, da sie – angetrieben durch Wärme – Kälte erzeugt.
So funktioniert es in der Praxis: Das Herzstück bilden Blockheizkraftwerke (BHKW). Diese erzeugen Strom für den Eigenbedarf der Sparkasse. Dabei entsteht als „Nebenprodukt“ wertvolle Abwärme. Im Winter kann diese direkt zum Heizen der Räume genutzt werden. Im Sommer treibt die Abwärme die Adsorptionskältemaschine an, die stetig für eine angenehme Klimatisierung sorgt.
Der große Vorteil: Das BHKW muss im Sommer nicht abgeschaltet werden, weil die Wärme nun sinnvoll genutzt wird. Das erhöht die Laufzeit der Anlage drastisch und steigert die Energieeffizienz auf ein Maximum.
Unsere technischen Meilensteine im Überblick:
2010: Die Basis wird geschaffen: Installation einer Heizzentrale mit 620 kW Gesamtleistung, inklusive zweier Buderus-Brennwertkessel und zweier Blockheizkraftwerke (EC Power XRGi 15-TO).
2017: Der „Energie-Recycler“ kommt zum Einsatz: Zwei Adsorptionskältemaschinen werden integriert, um die Abwärme zur Kühlung zu nutzen.
2021: Um die Stromausbeute weiter zu optimieren, werden die BHKWs durch modernere EC Power XRGi 20-TO ersetzt (je 40 kW Wärme, 20 kW Strom).
Wirtschaftlich, effizient und wohltemperiert zu jeder Jahreszeit
Durch dieses durchdachte System profitiert unser Projektpartner gleich dreifach:
Ganzjährige Ökostrom-Produktion: Da die Wärme im Sommer für die Kühlung „abgenommen“ wird, läuft die Anlage durch. Der vor Ort erzeugte Strom steht dem Gebäude durchgehend zur Verfügung.
Geringere Betriebskosten: Die Nutzung von Abwärme zur Kühlung reduziert den Bedarf an teurem Netzstrom für klassische Klimaanlagen deutlich.
Optimales Raumklima: Selbst bei hohen Außentemperaturen bleibt es für Kunden und Mitarbeiter drinnen angenehm kühl.
Fazit: Für uns ist keine Gebäudekonstruktion zu komplex
Unser Projekt für die Sparkasse Meißen beweist, dass moderne Energietechnik auch bei architektonisch anspruchsvollen Bestandsbauten Höchstleistungen erbringen kann, wenn sie smart kombiniert wird. Es ist ein Musterbeispiel dafür, wie die intelligente Verknüpfung von Wärme-, Kälte- und Stromversorgung einen messbaren Beitrag zur Energiewende leistet.
Trigenerationsanlagen eignen sich dabei nicht aber nur für Bankgebäude, sondern für alle Standorte mit hohem Ganzjahresbedarf: Krankenhäuser, Hotels, Rechenzentren, Einkaufszentren oder Industriebetriebe.
Haben auch Sie eine Immobilie mit speziellen Anforderungen? Wir finden für Sie die passende Lösung, um Heizung, Kühlung und Stromerzeugung intelligent zu kombinieren. Nehmen Sie jetzt Kontakt zu uns auf, wir beraten Sie gern.


